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Die Corona Pandemie verändert unsere Arbeitswelt. Darum wird sich der Markt der Gewerbeimmobilien verändern.

Homeoffice, aus der Not wurde eine Tugend

Die Corona-Pandemie hat eine Revolution am Arbeitsmarkt ausgelöst, deren Folgen sich bisher nur erahnen lassen. Im März mussten viele Arbeitgeber ihre Mitarbeiter von heute auf morgen aus den Büros verbannen und dementsprechend Homeoffice Arbeitsplätze einrichten. Artikel in der Welt – Das Ende des eigenen Schreibtischs

Viele Arbeitnehmer wollen von zu Hause arbeiten

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Aus dem anfänglichen Improvisieren bildete sich schließlich eine effiziente IT basierte Organisationsstruktur. Inzwischen würden laut DER SPIEGEL Ausgabe Nummer 37 vom 05. September 2020 dreiviertel aller Arbeitnehmer gerne weiterhin von zu Hause arbeiten. Hierzu hat die Zeitschrift eine entsprechende Anfrage beim Meinungs-

forschungsinstitut Civey in Auftrag gegeben. Schon vor der Corona-Pandemie soll immerhin jeder zweite Arbeitnehmer den Wunsch geäußert haben, zu Hause arbeiten zu können. Das ist einer Studie des Bitkom zu entnehmen. Daraus resultiert, dass viele Unternehmen in Zukunft deutlich weniger Büroflächen brauchen werden. Aus diesem Grund gerät der Markt für Gewerbeimmobilien in Bewegung. Zu den alten Strukturen dürfte es wohl kein Zurück geben.

Arbeitnehmer im Homeoffice sind zufriedener und produktiver

Die Harvard Business School hat zusammen mit der New York University eine ähnliche Umfrage durchgeführt. Es wurden immerhin 3,1 Millionen Menschen und darüber hinaus 21.000 Firmen in Nordamerika, Europa und im Nahen Osten befragt. Das Ergebnis der Umfrage ist, dass die Mitarbeiter im Homeoffice wesentlich zufriedener sind. Außerdem arbeiten sie etwa 48 Minuten länger pro Tag. Die Arbeitnehmer sind insofern glücklicher und produktiver. Das bedeutet, dass Unternehmen, die es ihren Arbeitnehmern ermöglichen im Homeoffice zu arbeiten im Grunde genommen produktiver sind. Außerdem kommt es zu weniger Verkehr und zu weniger Umweltverschmutzung. Darum wollen 73 % der Unternehmen, die wegen der Pandemie ihre Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten lassen, das auch zukünftig ermöglichen.

Viele Unternehmen benötigen deutlich weniger Bürofläche

Immer mehr Unternehmen, wie unter anderem die DekaBank in Frankfurt, überprüfen ihren Raumbedarf und wollen ihn dem geänderten Bedarf anpassen. Bei der Allianz Versicherung beispielsweise sind momentan 70 % aller Mitarbeiter im Homeoffice. Darum hat auch sie die Entscheidung getroffen, sich räumlich zu verkleinern. Die nun nicht mehr benötigten Büroflächen sollen abgegeben oder in Räume für agiles Arbeiten sowie zu Videokonferenzräumen verändert werden. Wenn beispielsweise 20 % mehr Mitarbeiter im Homeoffice sind dürfte der Bedarf an Bürofläche um etwa 10 % sinken. Diese Formel haben Immobilien Experten aufgestellt. In Folge könnten Büromieten, immerhin der zweitgrößte Kostenfaktor nach den Personalausgaben, drastisch sinken. Analog zu den sinkenden Erträgen dürften dann wohl auch die Preise für Gewerbeimmobilien sinken.

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Der Markt für Gewerbeimmobilien bietet eine neue Chance für den Mittelstand

Profitieren von dieser Veränderung auf dem Immobilienmarkt können hingegen alle Anbieter vom Co-Working-Spaces. Deren Angebot richtet sich üblicherweise nur an Freiberufler. Das wird sich ändern. Denn bei Bedarf werden auch große Unternehmen immer wieder für eine gewisse Zeit Büroflächen anmieten müssen. Insoweit ist das Anbieten von Co-Working-Spaces unserer Ansicht nach ein vielversprechendes Geschäftsmodell für den Mittelstand. Beispielsweise könnte eine größere Wohnung in mehrere Büros aufgeteilt werden, um sie dann wochen- oder tageweise zu vermieten.

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